STRASSE-paralyzerjpn
  Startseite
    Hamburg
    Deutschland
    Die USA
    Europa
    Japan
    Meinungen
    Leben
    Vorwort
  Über...
  Archiv
  Kontakt
  Abonnieren
 


 

Counter

http://myblog.de/paralyzerjpn

Gratis bloggen bei
myblog.de





Links
  meine Homepage
 
Meinungen

GROSSE STADT(1)




Ich mag große Stadt.

Ich habe seit den letzten 10 Jahren insgesamt in 6 Städten gewohnt. Yokohama, Sendai und Tokio in Japan, Berlin, Münster und Hamburg hier in Deutschland. Sendai und Münster waren relativ kleiner als anderen 2 Städten in jeweiligen Ländern, obwohl die beiden selbst in jedem Land relativ "große" Städte darstellen( Einwohner von Sendai ist rund ein Million). Also bei "kleinen" Städten, wo ich gewohnt habe, geht es eher um "Mittelstädte".

Manche dürfen mit Recht behaupten, dass Sendai und Münster schon groß seien. Aber meiner Meinung nach gibt es einige entscheidende Unterschiede zwischen "mittelmäßigen" und "großen" Städten.

Mir gefielen schließlich Tokio oder Yokohama mehr als Sendai, Hamburg oder Berlin mehr als Münster. Ich meine dabei gar nicht, dass Sendai oder Münster etwa schlechte Städte seien. Sendai und Münster sind auch echt schön und man könnte sogar in beiden Städten wohl glücklich sein Leben führen.

Ich will auch drauf hinweisen, dass es in solchen Städten ihre eigene Schönheiten gibt. Es gibt viel wenigere "eilige" Atomosphäre als in großen Städten, so dass die Bewohner ruhiger ihr Leben zu führen scheinen. Meiste Leute wissen gut Bescheid von der Stadt und sie haben an vielen Orten gemeinsamen Freundschaften.

Sendai und Münster sind reich an natürlichen schönen Landschaften, so dass sie beiden eine der beliebtesten Zielorten von Touristen im jeweiligen Land sind. Auch ich habe tatsächlich während des Lebens in beiden Städten die attraktive Landschaften genossen und sie wirken auf mich bestimmt positive Einflüsse.

ABER: Dort sind die fachmännische Gruppe nicht so vielfältig. D.h, z.B. es gibt in solcher mittelmäßigen Städten eine Universität und ein paar kleinere Hochschulen oder ähnliches. Es gibt zwar in jedem wissenschaftlichen Gebiet (meistens an der Univesrsität) eine Gruppe von Experten, aber sonst sehr winig oder nichts ähnliches.

Innerhalb solchen Städten hat die Gruppe also wenige oder keine Konkurrenz. Die Mitglieder könnten ggf. solche Gefühl bekommen, dass sie in ihrer Stadt die "Spitze" von ihrer spezifischen Gebiet seien.

Als ich Student in solchen Städten war, hatte ich keine Möglichkeiten, außer meinen Kommilitonen solche Leute kennenzulernen, die mit meinem wissenschaftlichen Gebiet beschäftigen. Das ist in großen Städten viel einfacher, weil dort mehrere große Universitäten vorliegen und viel mehr Experten tätig sind.

In Japan sagt man, dass derjenige "Der Herr eines Bergchens" heißt, der sich als die Spitze in seiner Welt glaubt, obwohl diese Welt zu eng und klein ist. Manchmal gibt es in solcher "Welt" nur einen Expert, so dass er automatisch an die "Sptize" kommt, egal ob er begabt ist oder nicht. Ich habe in einer Stadt tatsächlich einige "Herren" gesehen, die mir negative Eindrücke an den solchen mittelmäßigen Städten bereitet haben.

In kleinen Städten wohnen kleinere Anzahl von Einwohnern. In solcher Gesellschaft wird es manchmal sehr schwierig, etwas anders zu tun. Man wird erwartet, an der Konvention zu halten. Es gab vorher wenige oder keine, die überhaupt solche Konvention zu ändern versuchten und man glaubt, dass man dann gut und problemlos sein Leben führen könne, wenn man das Gleiche tun wie seine Vorgängern.

Solche Konvention sei also hoch zu achten. Diejenige, die was anders machen wollen, sind dort als Verrater aufgefasst und von der Gesellschaft ausgeschlossen. Oder wenn auch nicht so schlimm, verlieren sie viele Freunden und kriegen mehr Feinde. Man denkt also, es gebe ein großes Risiko, dass sein "sicheres" Leben in Gefahr gesetzt würde, wenn man gegen die Konvention lebt.

Aber die Konvention ist freilich nicht hundertprozentig richtig. Wenn man etwas daran Fragwürdiges findet, darf man mit Recht dagegen stehen. Für solche Leute kann es echt unangenehm wirken, in "engen" Städten wohnen zu müssen. Ich habe in mittelmäßigen Städten genau solche Gedanke geführt und am Ende entschlossen, nach die großen Städten zu ziehen.

Bild: Straße an der Speicherstadt

Meinungen

25.3.06 21:32


GLÜCKLICH IST, WER VERGISST, WAS DOCH NICHT ZU ÄNDERN IST?






Was ist gl?cklich? Es gibt eine "universale" Gl?cklichkeit, n?mlich "normal" zu leben. Als ich j?nger war, habe ich das Gegenteil gedacht. Es ist die schrecklichste, wie ganz normale Menschen zu leben. Wozu dann bin ich hier in diese Welt gekommen? Um ein Zahnrad der Gesellschaft zu werden? Ich will das nicht, ich will mindestens was Neues schaffen..

Allerdings seitdem ich nach Deutschland gelebt habe und mir ekannt habe, dass mir nun nur Physik steht und sonst kein Weg mehr, habe ich mehr und mehr Gef?hl gehabt, dass ich was Gro?es verloren habe. N?mlich ein "normales" Leben. Es ist mir nun zu sp?t, um ein allgemeines Leben zu leben. Meine alten japanischen Kameraden oder Kommilitonen greifen nun ihr eigenes Job, einige davon haben schon verheiratet. Und ich? In Japan nur als Zeitarbeiter gearbeitet und studiert noch hier in Deutschland.

Auch einige davon sind noch bei der Suche nach Job oder beim Studium wie ich, aber ich dachte, die "festen" Leben viel bequemer als meins. Die sichere Stelle und was zu sch?tzen zu haben, welche ich vorher am wenigsten geachtet hatte, schien mir nun so attrakitiv, dass ich mal den Verstand verloren habe.

Es geht nichts um hohen Ruf oder Reichtum. Egal, ob man reich ist oder arm. Reich zu sein ist teils zwar freilich als "wohl" zu bezeichnen, aber ich kann nicht sagen, dass das selbst "gl?cklich" zu bezeichnen ist. Wenn man gl?cklich w?re, fiele einem ?berhaupt gar nicht ein, was Bestrafbares zu begehen. Aber wir sehen ziemlich h?ufig, dass Celebrities verschiedene Unrechte antun, so etwa Morden, Drogen, Bestechen, unlustige Unterhaltungen usw. Andererseits gibts viele arme Menschen, die aber wohl mit ihren Leben zufrieden sind. Sie k?nnen singen, tanzen oder lachen, ohne jemanden zu t?ten oder bestechen oder so. Die sind als gl?cklich zu bezeichnen.

Ich habe mir mehrmals ?berdacht: ist mein Leben wirklich richtig gewesen? Was ist f?r mich gl?cklich? Die erste Antworte waren alle Nein. Ich habe mir tief bereut, weil ich gedachte, ich h?tte zu viel falsche Entscheidungen getroffen. Ich w?rde nun nie Chance haben, gl?cklich zu werden!

Eigentlich diese melancholische Phase ist schon vorbei. Ich glaube jetzt, dass das "normale" Leben ohne Zweifel wirklich gl?cklich ist, aber es gibt auch ander Forme, die als gl?cklich zu bezeichnen sind. Zum Beispiel, man kann doch zur Wissenschaft beitragen! Als ich in Hamburger Hafen herumgelaufen war, fiel mir pl?tzlich die Gedanken ein; Ach, es gibt auch diese Gl?cklichkeit- Und ich bin irgendwie tief beeindruckt und beruhigt.

Wozu lebt man? Um gl?cklich zu werden, oder? Und die Gl?cklichkeit soll von Person zu Person verschieden, genau wie was man f?r richtig h?lt.

Bild: Blankenese

Meinungen

20.12.05 12:05


RICHTIG UND VERNÜNFTIG






Ich mache, was ich f?r richtig halte.

"Richtig" ist nicht immer "vern?nftig". Und "vern?nftig" ist nicht immer "richtig". Die beiden sehen zuerst ganz ?hnlich aus, und zwar h?ufig ist es der Fall. Aber bei Alltagsleben wird man manchmal mit schweren Aufgaben konfrontiert, wo man nichts Richtiges machen kann, wohl aber was Vern?nftiges. Der Abstand von beiden halte ich also f?r sehr gro?.

Z.B;

man arbeite in einem Lebensmittelnladen als Vek?ufer sowie Kassierer. Da komme ein Kunde, der dann eine Flasche Bier aus dem Warenregal nehme und unabsichtlich es auf den Boden falle,somit es sich zerbreche. Man hat das bemerkt. Aber der Kunde benimmt sich so, als ob nichts geshcehen w?re und f?hrt den Kauf weiter. An der Kasse m?sse man dann den Kunden immer sagen, "Danke sehr", und auch jetzt, obwohl er eine Ware vernichtet hat und man daf?r den Boden reinigen muss.

Das muss man sagen, weil er als Kassierer immer so verpflichtet ist. Er sagt zum Herzem," o schei?, mindestens melde mir deine Begehen mit der Flasche und entschuldige dich! Ich will dich, solchen schlechten Kunden nie mehr sehen!" Aber nur zum Herzen.

Wenn man das vor seinem Gesicht sagen w?rde, w?re es im Prinzip nichts Schlechtes, aber damit k?nnte der Kunde gegebenfalls weiter wutend werden, wie etwa sagend"was? Ich hab nie solch gemacht! Hast du den Beweis dazu? Der Schei? hat mich unrecht beleidigt! " Bla bla bla. Es k?nnte sogar sein, dass damit der Kunde allen seiner Freunden diese Geschichte erz?hlen und ihnen davon abraten,in dem Laden einzukaufen.

Also hier ist "Vor Gesicht des Dummkopfs sagen" zwar richtig, wohl aber leider nicht vern?nftig. Und "Nur zum Herzen gegen?ber dem Kotzkunde sagen" ist vern?nftig, was mindestens daran nicht richtig ist, weil der Kunde nichts von seinem Begehen irgendwie vorgeworfen ist, sich gar nicht shuldig zu f?hlen braucht und m?glicherweise auch sp?ter dasgleiche begehen kann.

Es gibt viel, viel Vern?nftiges, welche also wie oben nicht richtig sind. Das liegt meistens an "gesellschaftlicher Klugheit", damit die menschliche Beziehungen fl??iger gehalten werden.

Nat?rlich habe ich vorher nicht immer was Richtiges machen k?nnen, besonders als ich in Japan war. Ich musste dort arbeiten,"ven?nftig" in Gesellschaft leben, mit japanischen Kommilitonen m?glichst problemlos umgehen,auch mit Familien oder ?hnliches und so weiter. Und damit konnte ich zwar mindestens verdienen, um hier in Deutscland zu kommen, und bin tats?chlich hier in Hamburg schlie?lich gekommen, aber ich finde, dass das Leben in Japan nicht echt gl?cklich war.

Hier in Deutschland strebe ich soweit m?glichst danach an, dass das Leben hier richtig zu bezeichnen ist. Somit sieht mein Leben nun sehr "unvern?nftig" aus, aber ich bin sogar irgendwie stolz darauf. Mir ist es (mindestens zur Zeit) wichtiger, richtig zu behalten, sonst entst?nden wenige Fortschritte in Vergleich zum Leben in Japan. Das w?re einfach idiotisch, hah?

Wie man gl?cklich leben kann, halte ich also, h?ngt sehr davon ab, wie viel man sich richtig hat verhalten k?nnen, falls es da sonst vern?nftigere Wege gegeben hatte.

Bild: Landungsbr?cken

Meinungen

15.12.05 14:59


RICHTIGKEIT



Meiner Meinug nach ist der Wert von jedem als Mensch durch folgende zwei Aspekte zu beurteilen;

1. Was er f?r richtig h?lt

Zuerst kann es freilich von Person zu Person verschieden, was ?berhaupt "richtig" ist. Und die Entscheidung selbst ist, wenn sie wirklich von ihm allein getroffen worden ist, wohl zu respektieren. Aber nicht "sch?tzen".

Wenn man was Strafbares begehen hat, ist man auf jeden Fall zu bestrafen. Aber was ich sagen will, ist , die Entscheidung selbst soll nicht beschimpft werden.

Ich? Ich selbst halte f?r richtig, die anderen nicht zu sch?digen. Solange man den anderen nichts macht, damit sie sich nicht wohl f?hlen, kann man alles machen, was man will, glaube ich. Aber wenn man im Gegensatz dazu vom anderen was Unrechtes angetan wird, darf man ihn sch?digen. Oder? Oder?

2. Wie viel davon er tats?chlich gemacht hat.

Viele Leute k?nnen nicht immer machen, was tats?chlich richtig ist. Es kann daran liegen, dass sie unter Bedrohung von anderen stehen,was eingentlich Unrechtes zu tun wie im Krieg, oder dass mit dem Richtigen ihnen selbst nichts Gutes erbracht werden k?nnte wie L?gen oder so.

Also wer was tats?chlich gemacht hat, das er f?r richtig h?lt, muss ich sehr respektieren. Wenn ich mal gefragt wird, wen ich achte, w?rde ich antworten; Wer machen kann, was er f?r richtig h?lt, den achte ich.

Und ich mache auch, was ich f?r richtig halte. Etwas davon kann manchmal gegen Konvention stehen, aber wenn das niemandem anderen schadet, soll es mit Recht respektiert werden.

Bild: Alster

Meinungen

19.10.05 22:02


KIRCHE






Die Kirche ist mir eine der h?chstinteressanten Sachen im Leben hier in Europa.

In Japan gibts zwar Kirche vom Christentum, aber sie sind meistens einfach in normalen Geb?uden aus Betonen integriert, so dass sie mich damals in Japan nicht interessierten.

Also die Architektur. Die typische Gestaltung der Kirche ist mir gotische, n?mlich aus Backsteinen und hohem Turm. Diese finde ich sehr, sehr sch?n. Die Form ist in Asia, der Welt von Buddhismus und ?hnliches sehr merkw?rdig.

F?r Euch Europ?er ist die Kirche einfach nicht so interessant, weil Ihr damit "satt" seid. Das ist mir die buddhische Tempel oder Schrein vom Schintoismus der Fall. Sie sind mir schon genug.

In L?beck habe ich die bekannten Kirche freilich besucht, und fiel mir ein, dass die Inneres von St. Marien besonders sch?n ist. Und das Dach sei die welth?chste in der Kirchen aus Backstein.

In Hamburg ist die Kirche St. Michaelis besonders sch?n. Der Turm(ruine) von St. Nikolai, der dritth?chste in Deutschland sei, ist mir aber die beste Kirchenarchitektur in Hamburg. Es ist tiefst schade, dass die Inneren von 4 Hauptkirchen (also au?er St.Michaelis) nicht unbedingt wunderbar aussehen..

Sie sind ja sehr sch?n, aber eher "simple" finde ich.. Auf jeder Hauptkirche habe ich die Ausstellung ihrer Bilder vor dem Krieg gesehen, und war ganz ?berrascht, wie ausgezeichnet sch?n sie damals aussahen! Man kann heute nur diese Spuren finden in jeder Hauptkirche.

Somit bin ich zwar (noch?) nicht gl?ubig, aber die Kirche zieht mich stark an. ?brigens bin ich nicht in Japan sondern in Brazil geboren wegen der Arbeit der Eltern. Ich besuchte da also eine weile ein christliches(wohl katholisches) Kindergarten.

Seit etwa 5 Jahre alt bis 23 lebte ich in Japan. Also es kann sein, dass die eher europ?ische und christliche Atmosph?re in Brazil unbeachtet tief in mir lag , was mir auch spontan das Interesse an Kirche erweckt.

Bild: Kirchenturmsruine von der St. Nikolai

Meinungen

7.9.05 01:12


CHRISTENTUM






In Europa ist Christentum die einflussreichste Religion.

Es gibt zwar wohl schon wenig "echte" Gl?ubigen, die regelm??ig zur Kirche kommen oder beten, aber bestimmt leben fast alle Europ?er unter irgendeinem Einfluss vom Christus.

Jeden Tag kommt in der gewissen Zeit das laute Glockenspiel aus der Kirche, die auch in der N?he meiner Wohnung liegt und mich jeden Morgen um 7 Uhr zwingt, aufzuwecken.

Es gibt vielerlei Ausdr?ck mit Bezug auf Gott, z.B. Gott sei dank oder Gott wei?. Nicht-gl?ubige B?rger benutzen nat?rlich auch diese, weil sie von ihrer Kindheit an gebraucht wurden.

Kinder singen in fast allen Kindergarten irgendwelche Lieder, die mindestens einmal das Wort "Gott" auftaucht, oder ?

Na, somit kann man schon sagen, dass Christentum tief im Alltagsleben von Deutschen (und Europ?ern) gepr?gt ist. Die Denkweise der Deutschen hat bestimmt irgendwie christliche!

F?r mich als Japaner scheinen Europ?er etwas besonders zu haben, weil viel Europ?er gro?e Fortschritten in der Wissenschaft gebracht haben. Und wenig oder fast gar nicht von japanischen Wissenschaftlern. Ich sehe den Unterschcied in dem Existenz vom Christentum.

In Deutschland versuche ich mehr Kontakt aufzunehmen mit dieser Religion, damit ich irgendwie "deutsche" Denkweise erkennen kann.

Keiner meiner japanischen Freunden zeigen Interesse an Christentum. Das finde ich komisch, und sie finden mich sehr komisch. Mache ich etwas falsches? Das ist aber egal, denn ich mache, was ich f?r richtig halte! Gott sei dank.

Bild: St. Michaelis

Meinungen

20.8.05 09:21


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung