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GROSSE STADT(2)




Es bereitet mir irgendwie komisches Gefühl, dass ich sowohl in Japan als auch in Deutschland ähnliche Lebensszene erlebt habe.

In Japan war ich in Yokohama, zweitgrößte Stadt Japans, dann in Sendai, mittelmäßige Stadt in Japan, und schließlich in Tokio. In Deutschland war ich zuerst in Berlin, dann in Münster, mittelmäßige Stadt hier in diesem Land und schließlich nach Hamburg gekommen.

Als ich in Japan, nämlich zuerst Schuler in Yokohama war, war ich schon satt mit dieser Hafenstadt, weil ich dort aufgewachsen war und schon mehr als zehn Jahre dort gelebt hatte. Nach der Absolvierung der Schule wollte ich unbedingt die Stadt verlassen, insbesondere mein Haus.

Ich war deshalb froh, dass ich als Student nach Sendai, 300km Nord von Tokio, ziehen konnte. Die viele Vorbereitungen bezüglich dem Studium und dem neuen Leben waren zwar sehr anspruchsvoll, aber die neue Umgebung hat mir bestimmt die "neue Welt" eröffnet.

Ich hätte in Sendai weiter studieren und dann dort absolvieren können. Ich hatte zwar wenige Kontakt mit den Kommilitonen meines Fachs, aber die Sportaktivität, nämlich in Rahmen vom studentischen Club, an dem ich teilgenommen hatte, hat mir sehr großen Spaß und aufrichtigere Freundschaft gegeben. Daher hätte man weiter mit den Sport und Studium glücklich in der netten Stadt seine Studienzeit verbringen können.

Aber da entstand einige finanzielle Sorge und andere Kluff wegen meiner Familie und anderen. Dazu kam noch wichtigeres: ich konnte mich an die mittelmäßige Stadt nicht anpassen. Ich vermisste immer mehr Tokio.

Als ich zu einem Anlass mit meinen Kolegen vom Sportclub Tokio besucht habe, war ich sehr erschüttert, weil die riesige Tokio mir ungeheur attraktiv schien. Wie groß Tokio ist! In Tokio kommen alles als Erste in diesem Land, da gibts fast alles und die eilige Atomoshphäre!

Die hatte ich lange vergessen und das fehlte mir gerade im Verlauf des Lebens in Sendai. Danach habe ich jedesmal zum Herzen geschrien, wenn ich in Sendai einen Schnellzug Nach Tokio sah: "Bring bitte mich auch mit!!"

Ich blieb nach 3. Semester weg vom Studium und stattdessen arbeitete fast jeden Tag in Sendai, um durch damit verdienten Gehalt nach den USA und Europa zu besuchen. Nach dem Rückkehr von den beiden Reisen war ich fast überzeugt, dass ich baldmöglich Japan verlassen muss. Dafür braucht man zuerst viel Geld.

Bild: Marktplatz am Hamburger Rathaus

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27.3.06 23:10
 



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