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STADE(1)





Stade ist eine kleine Stadt südwestlich von Hamburg. Sie gehört nämlich Niedersachsen und etwa 15 Minuten Fahrradweg von der Elbe, ca.eine Stunde Zugfahrt vom Hamburger Hbf.

Stade ist zudem eine der schönsten Städten um Hamburg für mich. Sie ist historisch sehr wichtig in dieser Gegend wie Lüneburg und war früher sogar als Hafenstadt wichtiger als Hamburg. Mittlerweile ist Hamburg enorm kräftiger geworden, wobei Stade ihre Mächte allmählich verlohen hat. Daher aber ist sie vom letzten Krieg relativ verschont geblieben, so dass man auch heute in der Innenstadt alte Atomosphöre ergreifen kann.

Was ich üblicherweise an solchen historischen Städten erwarte, ist die alte und gut konstruierte Kirche oder Dom. Sie sind mir eigentlich eine der größten Reizen beim Besuch von europaischen Städten. Aber, Stade verfügt zwar in der Innenstadt über zwei alten Kirchen, die freilich schön sind, jedoch sie sehen etwas kleiner aus als die in Lüneburg und ferner haben die beiden jeweils ihre Schön und Unschön.




Die eine, St.Cosmae, die direkt hinter dem Rathaus steht, besitzt schönen Turm und ist äußerlich sehr attraktiv. Ihr Innenraum ist zwar schön und besonders die Orgel ist ganz gut geschmuckt, aber in allgemeinen sieht es irgendwie "modern" aus, was wohl an der früher gestatteten Renovierungen liegen mag. Dieser moderenere Ansicht lässt mich die von alten Originellen vermissen.

Ich verstehe, dass für die Kirchen und Christentum freilich nicht die äußere Schönheit am wichtigsten ist. Trotzdem könnte die simple "Einfachkeit" den Tourlisten leid tun wie die 4 Hamburger Hauptkirchen (Ausschließlich St.Michaelis). Wenn es schön und kompliziert geschmuckt aussieht wie Gebäude im Jugendstil, wird man, besonders ich, daran irgendeine Inspiration bekommen, was mir ernsthaft wichtig ist.




Die andere innenstädtliche Kirche, St. Wilhadi, besitzt dagegen den sehr gut alt aussehenden Innenraum mit schöne Skulpturen und Gemälden, und vor allem den ornamentvollen Altar. Dieser Altar finde ich einer der schönsten um Hamburg. Ich sitze also gerne hin in dieser Kirche, zusehend diesen Altar. Andererseits wirkt mir der äußerliche Anblick der Kirche etwas "simple". Ich habe erfahren, dass die Kirche auch vor dem Krieg noch schöneren Turm besaß, den jetzt nun verloren gegangen ist. Daher kommen mir die beiden Kirchen ganz merkwürdig entgegengesetzt vor.

Bilder: oben; Innenstadt am Hafen
mitten; St.Cosmae mit ihrem Turm
unten; Altar von St. Wilhadi

Deutschland

7.3.06 22:21


STADE(2)




Stade ist wie Hamburg eine Hafenstadt. Am Rande der Innenstadt sieht man einen kleinen Hafen, der durch ein relativ schmales Kanal mit der Elbe angeschlossen ist. Dieser Hafen kann auch heute gut funktionieren, aber damit ist schwer zu erkennen, dass Stade einmal größeren Hafen als Hamburg besaß.

Es kann einige neuen großen Häfen noch entfenrt von der Innenstadt geben, aber soweit ich weiß, kenne ich nichts davon. In der Innenstadt laufen schmales Kanal, das wohl früher als Hafen das Hauptrolle spielte. Jetzt vehrkehren keine Transportierendenschiffe mehr, sondern vielmehr dient das Kanal und die Umgebung als historische touristische Atrakition.

An den luxriös geschmuckten edlen Häusern an den beiden Seiten vom Kanal kann man erraten, dass dieses Viertel das Herz Stades war. Im Erdgeschoß dieser Häuser gibt es heute mehrere Läden, besonders Restauranten, so dass tatsächlich viele Touristen zu sehen sind und die Szene stellt eine der schönsten der Stadt dar.




Um dieses Viertel laufen viel schmlae Gassen oder Straßen, die knapp noch ein Auto befahren kann. Auf jeder Siete stehen Häuser ähnlicher Größe, viel davon gut geschmuckt ist und eine Platte trägt, drauf steht etwa wie "historische Gebäude von Stade". Jedes davon besitzt außer in Deutschland übliches und bekanntes Fachwerk auch merkwürdige Struktur. Man kann einfach die Wege herumlaufen, ohne von irgendeinem Reiseführer angewiesen zu werden.

Sie sind historisch bestimmt von Bedeutung und mit ausfühlicher Kenntnisse davon wären noch viel interessanter, was ich wegen mangelnder Information noch nicht schaffen kann.

Stade oder Hamburg stellen sogenanten Binnenhafen dar, und Stade liegt sogar weiter entfernt von der Elbe. Wenn man dem Kanal oder für Autos der naheliegenden Straße entlang geht, erreicht man schließlich zur Elbe. Da gibt es Schiffhaltstelle, wo besonders Schiffe aus Hamburg ankommen, dessen Fahrkarte aber keine von HVV ist und mit Semeticket leider nicht zu ersetzen ist.




Dort, namens Stadersand, ist die Elbe schon ganz weit und die andere Seite ist nur in der Fernen zu erkennen. Es erstaunt mich einigermaßen, dass diese Weite noch ca 80km dauert, bis sie schließlich an Nordsee anschließt. Eigentlich gibt es in der Nähe von der Schiffhaltstelle fast nichts für den Touristen, sogar auch keine Kiosk. Deshalb bereitet mir diese Umgebung zwar schöne Anblick auf die Elbe, aber etwas unfreundlichen Eindruck.

Man kann von dort in die Richtung Stade einige große simple Gebäude sehen, die Atomkraftwerke. Da ich etwas Näheres studiere, schenkt mir dieses Anblick auch Gelegenheiten, irgendwie besonderes nachzudenken.

Bilder: oben- alter Hafen zur Innenstadt
mitten- eine Gasse im Kern der Stadt
unten- Stadersand, an der Elbe

Deutschland

21.3.06 23:21


GROSSE STADT(1)




Ich mag große Stadt.

Ich habe seit den letzten 10 Jahren insgesamt in 6 Städten gewohnt. Yokohama, Sendai und Tokio in Japan, Berlin, Münster und Hamburg hier in Deutschland. Sendai und Münster waren relativ kleiner als anderen 2 Städten in jeweiligen Ländern, obwohl die beiden selbst in jedem Land relativ "große" Städte darstellen( Einwohner von Sendai ist rund ein Million). Also bei "kleinen" Städten, wo ich gewohnt habe, geht es eher um "Mittelstädte".

Manche dürfen mit Recht behaupten, dass Sendai und Münster schon groß seien. Aber meiner Meinung nach gibt es einige entscheidende Unterschiede zwischen "mittelmäßigen" und "großen" Städten.

Mir gefielen schließlich Tokio oder Yokohama mehr als Sendai, Hamburg oder Berlin mehr als Münster. Ich meine dabei gar nicht, dass Sendai oder Münster etwa schlechte Städte seien. Sendai und Münster sind auch echt schön und man könnte sogar in beiden Städten wohl glücklich sein Leben führen.

Ich will auch drauf hinweisen, dass es in solchen Städten ihre eigene Schönheiten gibt. Es gibt viel wenigere "eilige" Atomosphäre als in großen Städten, so dass die Bewohner ruhiger ihr Leben zu führen scheinen. Meiste Leute wissen gut Bescheid von der Stadt und sie haben an vielen Orten gemeinsamen Freundschaften.

Sendai und Münster sind reich an natürlichen schönen Landschaften, so dass sie beiden eine der beliebtesten Zielorten von Touristen im jeweiligen Land sind. Auch ich habe tatsächlich während des Lebens in beiden Städten die attraktive Landschaften genossen und sie wirken auf mich bestimmt positive Einflüsse.

ABER: Dort sind die fachmännische Gruppe nicht so vielfältig. D.h, z.B. es gibt in solcher mittelmäßigen Städten eine Universität und ein paar kleinere Hochschulen oder ähnliches. Es gibt zwar in jedem wissenschaftlichen Gebiet (meistens an der Univesrsität) eine Gruppe von Experten, aber sonst sehr winig oder nichts ähnliches.

Innerhalb solchen Städten hat die Gruppe also wenige oder keine Konkurrenz. Die Mitglieder könnten ggf. solche Gefühl bekommen, dass sie in ihrer Stadt die "Spitze" von ihrer spezifischen Gebiet seien.

Als ich Student in solchen Städten war, hatte ich keine Möglichkeiten, außer meinen Kommilitonen solche Leute kennenzulernen, die mit meinem wissenschaftlichen Gebiet beschäftigen. Das ist in großen Städten viel einfacher, weil dort mehrere große Universitäten vorliegen und viel mehr Experten tätig sind.

In Japan sagt man, dass derjenige "Der Herr eines Bergchens" heißt, der sich als die Spitze in seiner Welt glaubt, obwohl diese Welt zu eng und klein ist. Manchmal gibt es in solcher "Welt" nur einen Expert, so dass er automatisch an die "Sptize" kommt, egal ob er begabt ist oder nicht. Ich habe in einer Stadt tatsächlich einige "Herren" gesehen, die mir negative Eindrücke an den solchen mittelmäßigen Städten bereitet haben.

In kleinen Städten wohnen kleinere Anzahl von Einwohnern. In solcher Gesellschaft wird es manchmal sehr schwierig, etwas anders zu tun. Man wird erwartet, an der Konvention zu halten. Es gab vorher wenige oder keine, die überhaupt solche Konvention zu ändern versuchten und man glaubt, dass man dann gut und problemlos sein Leben führen könne, wenn man das Gleiche tun wie seine Vorgängern.

Solche Konvention sei also hoch zu achten. Diejenige, die was anders machen wollen, sind dort als Verrater aufgefasst und von der Gesellschaft ausgeschlossen. Oder wenn auch nicht so schlimm, verlieren sie viele Freunden und kriegen mehr Feinde. Man denkt also, es gebe ein großes Risiko, dass sein "sicheres" Leben in Gefahr gesetzt würde, wenn man gegen die Konvention lebt.

Aber die Konvention ist freilich nicht hundertprozentig richtig. Wenn man etwas daran Fragwürdiges findet, darf man mit Recht dagegen stehen. Für solche Leute kann es echt unangenehm wirken, in "engen" Städten wohnen zu müssen. Ich habe in mittelmäßigen Städten genau solche Gedanke geführt und am Ende entschlossen, nach die großen Städten zu ziehen.

Bild: Straße an der Speicherstadt

Meinungen

25.3.06 21:32


GROSSE STADT(2)




Es bereitet mir irgendwie komisches Gefühl, dass ich sowohl in Japan als auch in Deutschland ähnliche Lebensszene erlebt habe.

In Japan war ich in Yokohama, zweitgrößte Stadt Japans, dann in Sendai, mittelmäßige Stadt in Japan, und schließlich in Tokio. In Deutschland war ich zuerst in Berlin, dann in Münster, mittelmäßige Stadt hier in diesem Land und schließlich nach Hamburg gekommen.

Als ich in Japan, nämlich zuerst Schuler in Yokohama war, war ich schon satt mit dieser Hafenstadt, weil ich dort aufgewachsen war und schon mehr als zehn Jahre dort gelebt hatte. Nach der Absolvierung der Schule wollte ich unbedingt die Stadt verlassen, insbesondere mein Haus.

Ich war deshalb froh, dass ich als Student nach Sendai, 300km Nord von Tokio, ziehen konnte. Die viele Vorbereitungen bezüglich dem Studium und dem neuen Leben waren zwar sehr anspruchsvoll, aber die neue Umgebung hat mir bestimmt die "neue Welt" eröffnet.

Ich hätte in Sendai weiter studieren und dann dort absolvieren können. Ich hatte zwar wenige Kontakt mit den Kommilitonen meines Fachs, aber die Sportaktivität, nämlich in Rahmen vom studentischen Club, an dem ich teilgenommen hatte, hat mir sehr großen Spaß und aufrichtigere Freundschaft gegeben. Daher hätte man weiter mit den Sport und Studium glücklich in der netten Stadt seine Studienzeit verbringen können.

Aber da entstand einige finanzielle Sorge und andere Kluff wegen meiner Familie und anderen. Dazu kam noch wichtigeres: ich konnte mich an die mittelmäßige Stadt nicht anpassen. Ich vermisste immer mehr Tokio.

Als ich zu einem Anlass mit meinen Kolegen vom Sportclub Tokio besucht habe, war ich sehr erschüttert, weil die riesige Tokio mir ungeheur attraktiv schien. Wie groß Tokio ist! In Tokio kommen alles als Erste in diesem Land, da gibts fast alles und die eilige Atomoshphäre!

Die hatte ich lange vergessen und das fehlte mir gerade im Verlauf des Lebens in Sendai. Danach habe ich jedesmal zum Herzen geschrien, wenn ich in Sendai einen Schnellzug Nach Tokio sah: "Bring bitte mich auch mit!!"

Ich blieb nach 3. Semester weg vom Studium und stattdessen arbeitete fast jeden Tag in Sendai, um durch damit verdienten Gehalt nach den USA und Europa zu besuchen. Nach dem Rückkehr von den beiden Reisen war ich fast überzeugt, dass ich baldmöglich Japan verlassen muss. Dafür braucht man zuerst viel Geld.

Bild: Marktplatz am Hamburger Rathaus

Meinungen

27.3.06 23:10


GROSSE STADT(3)




Als mittelmäßige Stadt ist in Sendai der durchschnittliche Gehalt viel kleiner als in Tokio. Ich muss sagen, dass ich trotz vieler Bemühungen nicht zufriedenweise verdient habe. Außerdem habe ich bei solchen Zeitarbeiten auch gefunden, dass meine Mitarbeiter nicht so geizig sind, obwohl meistens von ihnen sehr freundlich und nett waren.

In Tokio kann man auch als Zeitarbeiter gut verdienen. Dazu gibt es viele Junge, die aus überalle in Japan kommen und große Traum besitzen, später was Großes zu leisten. In den Reisen in den USA und Europa hatte ich viele Junge meines Alters gesehen, die geizig die Welt zu erfahren versuchten genau wie ich.

In Tokio gibt es viel mehr solche ähnliche Geizköpfe als in anderen Städten, so dass man auch mit ihnen gute Einflüsse einander ausüben könnten. (Freilich sind auch viele davon ohne Erfolg, aber meistens davon haben eigentlich überhaupt keinen zu respektierenden Traum.)

Einer will ruhiges Leben und ruhige Stadt. Der andere will allerdings den ganzen Gegenteil, nämlich stets wachsende und somit nicht mehr ruhige Stadt und dessen Atomosphäre. Es geht nur um den persönlichen Geschmack und natürlich die beiden sind mit Recht zu respektieren. Ich mag zwar auch gerne die ruhige Atomosphäre, aber als jüngerer Student wollte ich mindestens jetzt irgendwie in spitzigeren Atomosphären leben.

In solcher Atomosphäre wird man relativ häufig geizvoller. In meiner Umgebung in Sendai gab es leider fast keine Studenten, die in die Zukunft noch tief in die Welt dringen wollen, was ich unbedingt machen wollte. Viele Studierende in dieser Uni schien zufrieden mit ihrer jetztigen Lage und wollten gerne weiter da bleiben.

Das wäre eigentlich ganz normal, aber ich , der Tokio und Yokohama kannte und neulich die USA und Europa erlebt hatte, hatte eine Sorge, dass ich ewig in einer Stadt bleiben würde, wenn ich mit jetztiger Lage zufrieden würde.

Also es gab mir schon wenige Gründe mehr, weg von Tokio zu bleiben.Ich würde daher schließen, dass die Vorteile von Tokio in Verglieich zu mitelmäßigen Städten in Japan sind:

(1) Eilige spizige Atomosphäre mit geizigen Menschen
(2) Gute Verdienstmöglichkeit auch für die Jungen ohne besondere Qualifikationen

Diese gelten auch hier in Deutschland. Ich war wohl irgendwie müde aus dem Leben in Berlin, weil die Hauptstadt mir zwar gefiel, allerdings ich wenige Gelegenheiten draus finden konnte, mir Inspiration zu geben oder mich zu trösten.

In Münster hat mir die echte "deutsche" nette mittelmäßige Stadt gefallen, aber schon wieder hat es begonnen, größere Städte zu vermissen. Wenn ich im Münsterschen Hauptbahnhof eine ICE oder IC sah, die nach Frankreich oder Schweiz fährt, habe ich häufig zum Herzen geschrien: "Bring bitte mich auch mit!!"

Am Ende habe ich entschlossen, nach Hamburg zu ziehen..

Bild: Övelgönne

Meinungen

28.3.06 03:17





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