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STUDIENGEBÜHREN(1)




Laut Nachrichten seit dem letzten Jahr sei die Einf?hrung von allgemeinen Studiengeb?hren bei der Ausbildung in Universit?ten fast kaum mehr zu vermeiden.

Damit m?ssen zuerst ab n?chstem Wintersemester hier in Hamburg alle Ersti 500 Euro bezahlen, dann ab dem Sommersmester 07 schon alle Studierende.

Die Beh?rden und Uni sagen, es gebe keine ausreichende Finanzierung f?r das Aushalten der Bildungsqualit?ten, so dass es keine andere L?sungen g?be, au?er Studiengeb?hren einzuf?hren.

Die schwierige Lage der Uni k?nnte ich auch an Alltagsleben da irgenwie sp?ren,z.B. an mangelndem Personal bei der Stabi, was zu k?rzen ?ffnungszeiten einiger ihrer Abteilungen f?hrt, oder wohl auch den nicht ausreichenden Pl?tzen der PC-Arbeitungen. Wenn sie an mangelndem Etat liegt, dann w?re es vern?nftig, ein neues Finazmittel zu suchen.

Aber meiner Meinug nach gibt es noch bemerkenswerte Verschwendungen des Geldes, was durch "Bem?hungen" der Uni-Verwaltungen deutlich zu beseitigen w?ren.

Z.B. ich bin sehr, sehr skeptisch daran, dass die PCs auf der Uni immer "aktuell" bleiben m?ssen. Wenn die Verwaltung f?r die Regional Rechenzentrum einige PCs schaffen wollen, scheint es mir, dass sie darum sorgen, dass alle zu kaufende PCs "Top-modell" sind. D.h. sie besitzen die schnellsten CPU, gr??ten HDD, neueste Art von Laufwereken usw.

Wenn Studierende an PC arbeiten, geht es meistens um Internet-Surfen oder Texten-Verarbeitung. Ist daf?r 2 Ghz CPU n?tig? Wer nutzt in der RRZ ausgerechnet f?rs Studium DVD-Brennlaufwerk? Einige Filme von Freunden kopieren? Essen die Dateien von Dokumenten von Microsoft-Office oder anderen Fachsoftwaren ?berhaupt mehr als 10 giga byte?

Es gibt freilich niedrige Modellen, die viel g?nstiger sind und trotz relativ schlechter Leistungen als "Top" schon ganz genug sind f?r die allgemeinen Stuien, oder? Damit k?nnte viel gespart werden.

Es gab einige Renovierungen der H?rsaalen, die auch mit meinem Studium was zu tun haben. Da sieht man viele Gar?te, die optischen und die wohl zu besseren Demostrierungen der behandelten Stoffen der Vorlesungen dienen sollen.

Nat?rlich ist es sehr hilfreich zum Verst?ndnis, aber mussten sie unbedingt gekauft werden, obwohl die Finanzierungen ganz knapp waren?

Viele Unternehmen geraten manchmal in gro?e finanzielle Krise, die m?glicherweise zur Vernichtung ihrer Existenz f?hren k?nnten. Sie m?ssen irgendwie die L?sungen herausfinden, damit ihre Wirtschaft verbessern. Es ist nicht leicht einzufallen, die Preisen ihrer Produkten zu erh?hen, weil das nicht garantiert,dass sie weiter gut zu verkaufen bleiben. Also die Vorst?nde der Firmen nehmen Abschaffung der Personal oder m?glichst viele Sparungen bei Herstellungen ihrer Produkten.

Ich hab mal gelesen, dass viele japanische Unternehmen, die einmal unter schweren Finanzproblemen gelitten haben, durch belobenswerte Sparungen ?berlebt haben. Sie sind ja schlie?lich private Gesellschaften und wollen zuerst Profite. Deshalb m?ssen sie selbst die L?sung finden, ohne die anderen um Hilfe zu beten.

Was jetzt die Universit?ten machen, ist also die Erh?hung der Preisen ihrer Produkten. Nat?rlich gibt es wahrscheinlich viele Anstregungen zum Sparen auch hier, aber im Vergelich zu privaten Unternehmen sieht es nicht so "ernst" aus.

Bild: an Landungsbr?cken

Leben

5.2.06 23:21


STUDIENGEBÜHREN(2)





Au?erdem gibt es, soweit ich in Hamburg von studentischen Fachschaften erfahren habe, nicht klare Visionen, wie die Geb?hren in die Uni eingeflossen werden, obwohl es ge?u?ert wird, dass die Studiengeb?hren haupts?chlich nur zu Verbesserungen der allgemeinen Qualit?t der Ausbildungen dienen sollen. Wenn der obene Vorwurf richtig ist, kann man mit recht gegen die Einf?hrung stehen.

Es gab die Urwahl, damit den allen Studenten dazu zu f?hren versucht wurde, mit mehrzahl von "Ja" zu Geb?hrenfreiheit den Beh?rden zu zeigen, dass sie gegen die Studiengeb?hren sind. Ich habe das als gro?e Chance aufgefasst und freilich an der Abstimmung teilgenommen.

Das Ergebnis: mehr als 90 Prozent der abgestimmten Anzahl war gegen Studiengeb?hr. Das wurde auch in Hamburger Zeitungen benachrichtigt. ABER: zu meiner ?berraschung haben nur weniger als 40 Prozent aller Studierenden an der Urwahl teilgenommen.. Dan k?nnte man nicht sagen, dass das Ergebnis trotz m?chtiger Mehrheit als ?berzeugend zu nennen ist.

Soweit ich erfahren habe, hab ich immer Studierende gesehen, die stark gegen die Geb?hr sind. Und trotzdem. Kapiere ich was falsch? Ich bin irgendwie geschockt. Apropos geschockt; es gab was, das mich noch st?rker geschockt hat, n?mlich: ich hab bei der Urwahl Deutsch auf dem Stimmzettel falsch verstanden und "Nein" zur Geb?hrenfreiheit abgestimmt!

Ich hatte gedacht, es bei der "Freiheit" nicht um "Null-Geb?hr", sondern um "Recht, dass die Beh?rden freiwillig die Geb?hren bestimmen k?nnen" geht. Ich hab da am Tisch der Wahl zum Herzen gesagt: "OK, nat?rlich ich bin gegen solche "Freiheit" der Beh?rden. Also"NEIN"!"

Tut mir leid, tut mir leid!! Jetzt kann ich verstehen, warum die zur Beobachtung der Wahl beauftragten Studenten (wohl von Fachschaften) am Tisch auf mich ?rgerliche Blicke geschickte, als ich das Stimmzettel schrieb und es auf den Stimmkasten warf..

Eigentlich sind die deutschen Universit?ten meistens staatlich und es sind sie, die jetzt Studiengeb?hren fordern. Die Finanzierung ist vom Staat geleistet, also Steuern. Und ich bin hier ausl?ndischer Student, der im Prinzip nur um Mwst sorgen, sonst zahlen relativ wenig aus dem kleinen Gehalt oder praktisch gar keine.

Also es ist richtig, dass die ausl?ndichen Studierende praktisch "wirklich" umsonst studieren(nur bezahlen Semesterbeitr?ge), wobei ihr Deutsche die Uni-ausbildung so auffassen k?nnt, dass die Erwachsenen "indirekt" durch Steuern das Studium ihrer Nachwuchsen bezahlen.

Also als ausl?ndischer Student, auch abgesehen von der Tatsache mit jetztigen schweren finanzischen Lagen der Uni , bin ich bereit, die Geb?hren zu bezahlen. Aber das hatte ich eigentlich bei Vorbereitungen in Japan nicht geahnt, und ich wollte einfach nach dem Studium irgendwie diesem Land f?r meim Studium meine Danke leisten, dadurch ich das Studium im Bezug auf Geld ausgleichen zu k?nnen dachte.

Also mir ist 1,000 Euro extra Ausgabe pro Jahr ist sehr, seehr schwer. Es g?be solche Bef?rchtungen, dass der Betrag sogar noch h?her w?rde, und zwar ganz bald. F?rchtbar f?rrrchtbar. Ich m?sste mir viel zum Verdienen die Zeit opfern.

Zudem, was schlecht ist, ist, dass das Studium immer k?rzer werden sollte. Sehr geerhte/r Frau/Herr Deutschland, die Kombination von Verlang der hohen Geb?hren und k?rzeres Studiums w?re mir fast kaum zu verwirklichen! Wei?t Ihr, dass bei den zuk?nftig einzuf?hrenden Darlehen des Geldes f?r Studenten wohl fast alle Ausl?nder ausgeschlossen werden, soweit ich wei?..

Das Leben ist immer ansprusvoller, hah?

Bild: am Alster

Leben

6.2.06 01:41


KAISER VON JAPAN(1)




Japan hat als seinen Staatsoberhaupt einen Kaiser, dessen Familie angeblich die ?lteste in der Welt sei. Japanischer Kaiser hei?t auf japanisch Tenno, der buchst?blich als "K?nig des Himmels" zu ?bersetzen ist.

Der Tenno hat sehr merkw?rdige Punkte, die diesen fernostigen Land pr?gen.

Er ist als Staartsoberhaupt zuerst als Symbol von gesamten Japanern angesehen. Er besitzt keine politische M?chte, aber spielt bei jeder "symbolischen" Angelegenheiten die Rolle, z.B. Einberufung des Parlaments, Benennung des Pr?mierminister( die Wahl trifft das Kabinett und die Regierung), Empfang der ausl?ndischen VIPs usw.

Also als Funktion n?hert sich Tenno dem Bundespr?sident Deutschlands. Aber der wohl gr??te Unterschid ist, dass Tenno nur die Nachkommen des Tennos, im Prinzip der erste Sohn des Tennos, werden d?rfen.

Diese Vorschrift, also wer Tenno wird, stammt wohl aus der uralten Geschichte von Japan. Seit des Beginns der japanischen konkreten Geshcichte hat Tenno die erste Stelle genommen. Nach dieser Tradition sei heutige Tenno der 125.te seit der ersten. Diese Familie dauere somit bislang ?ber 2,500 Jahre.

Tenno und seine Familie haben viele, die als Japaner einzig sind.

(1) Sie haben keinen Nachnamen

Also sie haben nur Vornamen. Es gibt aber vor dem Vornamen eine spezielle Bezeichnung, die quasi die Rolle Nachnamens spielt, aber normalerweise rufen wir Japaner nur mit dem Vornamen, wenn wir die Angeh?rigen der Tenno-Familie bezeichnen. Z.B. der jetztige Tenno hei?t Akihito, sein Vater Hirohito, sein erster Sohn(angeblich k?nftiger Tenno, also Prinz) Naruhito. Die Frau von Akihito hei?t Michiko, von Naruhito Masako.

Wenn die Frau der Familie mit einem "normalen" Japaner verheiratet wird, verliert sie den Status "Tennosfamilie" und daf?r erh?lt den Nachnamen ihres Mannes. Sie ist nun keine "besonderer" Mensch mehr und lebt einfach als eine Japanerin weiter. Neulich hat Sayako, eine Tochter des Tennos Herren Kuroda, einen Beamten von Tokio, geheiratet und hei?t sie nun einfach Frau Sayako Kuroda.

Dagegen die "normale" Frau, die den Mann der Familie heiratet, verliert ihren Nachnamen und bleibt nur noch den Vornamen. Dann geht sie in die "Tenno-Familie". Sie muss nun als h?chst "offizieller" Mensch fast ohne Privatsph?re ihr Leben f?hren. Prinzessin Masako hatte vorher ihren M?dchennamen Owada, aber sie besitzt nur noch den Vornamen ohne Nachnamen.

(2) Kritik an die Famirie ist "Tabu"

Japan ist demokratische Nation. Auf der Konstitution stehen alle allgemeine Rechte der Br?ger. Darunter auch Meinungsfreiheit. Viele Boulevard-zeitschriften nachrichten Flirten und Skandalen der Bekannten und Celebrities. Es gibt auch extreme Linke und extreme Rechte. Aber, alle ?ben KEINE offene Kritik an die Tenno-Familie aus. Ich wei? eigentlich nicht warum. Das ist eigentlich von der Verfassung NICHT verboten. Alle Zeitungen, Zeitschriften nennen Tenno oder seine Angeh?rigen mit h?chst geachteter Form der japanischen Sprache. Manchmal sind solche Nachrichten zu sehen, die als "Kritik" aufzufassen sind, aber sie sind immer m?glichst zur?ckhaltend und sehr schwer zu bezeichnen, dass sie ?berhaupt offene Kritik seien.

Viele Kinder fragen die Eltern, warum die Tenno und seine Familie "zu achten sind". Die Eltern wissen auch nicht, weil sie in solcher japanishcer Umgebung aufgewachsen und daran schon gew?hnt sind. Sie w?rden antworten: "Naja, wei?t du, sie sind hoch zu achten, "weil sie hoch zu achten sind." Kapiert? Na frag bitte nicht mehr!"

Bild: Innenstadt von Tokio- Schinjuku S?d

Japan

18.2.06 01:24


KAISER VON JAPAN(2)




(3) Sie sind praktisch ohne Privatsph?re

Die Tenno-Familie ist in Japan die h?chst offiziele Existenz, und ihr Verhalten ist bis in die Einzelheiten durch Gesetz vorgeschrieben. Sie hat vom Anfang an die Aufgabe,sich als "Symbol von Japan" zu verhalten. Es gibt ein Beh?rde,Kunai-Tcho, das etwa "Palace-Sache-amt" zu ?bersetzen ist. Die Beamten sorgen alle f?r das Leben der Tenno-Familie.

Dieser Punkt ist eigentlich auch in anderen L?ndern zu sehen wie in Gro?britanien. F?r die Kinder der Familie, n?mlich diejenige, die in solcher spezielle Umgebung geboren sind, w?re nicht schwer, sich an solchem edlen Leben anzupassen, weil sie sonst wenig vom "normalen" menschlichen Leben wissen. Also die Schwierigkeit erlebt ihre Mutter, die vor der Ehre mit ihrem Tenno-Familie geh?renden Mann ganz normale Frau war. Sie verliert nun ihre privates Leben. Fast alle Verhalten von ihr wird durch die Beamten kontroliert. Das ist sehr schrecklich. Meiner Seite k?nnte ich mir gar nicht vorstellen,dass alles vom Leben von anderen bestimmt werden muss.

Nat?rlich gibt es diejenige, die solche Aufgabe gro?z?gig akzeptieren und sich der Tenno-Familie zu n?hern. Aber soweit ich erfahren habe, hatte z.B. die Frau des jetzteigen Tenno, Michiko, sehr viele Schwierigkeiten beim Eintritt in die Tenno-Familie. Sie stammt nicht so edlen Familie, dessen Zugeh?rigkeit vorher mindestens von den "Prinzessin-Kandidatin" gew?nscht wurde. Deshalb sagt man, dass einige von der Tenno Familie nicht von ihrer Ehre gern gratuielen wollten. Aber die ehmalige Prinzessin Michiko hat sich viel bem?ht, was ihr gelangte.

Heute leidet auch Prinzessin Masako, Frau vom Prinz Naruhito, wohl noch schwerer unter der Dr?ckungen iher Aufgaben als ihre Stiefmutter. Sie k?nne sich noch nicht an das Tenno-sche Leben v?llig gew?hnen, vermisse ihre alte Karriere als Beamte zum Au?enministerium. Zudem litt sie unter dem Druck, fr?hestm?glich die Nachkommen zu bringen. Inzwischen hat sie also seelisch krank geworden, was bis heute noch dauert.

Das Prinz-paar hat jetzt eine Tochter. Auf dem Vorschrift steht, dass der Tenno zun?chst m?nnliche Nachkmmen der Familie werden sollten, je n?her zu seinem ersten Sohn desto besser. Und zur Zeit hat die Tenno-Familie mehrere M?dchen, aber keine Junge, Daher hat die Regierung begonnen, die ?nderung der Vorschrift zu diskutieren. Damit w?re m?glich, dass die Tochter vom Prinz Naruhito,namens Aiko, zuk?nftig die Tenno wird.

Aber darin bestehen mehrere Probleme. Ich verstehe nicht genau davon, aber man sagt, dass mit vorl?ufiger Vorschrift?nderungsvorschlagen die so lange Geschichte der Tenno-Familie abgebrochen w?rde, besonders wegen der Sache von Blut-Weitergabe. Deshalb gibt es auch einige von der TennoFamilie, die selbst gegen die ?nderung stehen. Diese Diskussion bereitet Prinzessin Masako weiter Sorge. (Neulich hat die Frau des j?ngeren Bruder vom Prinz Naruhito sich als schwanger erkl?rt, somit die Diskussion nch hei?er wurde.)

(4) Der Amtszeit des Tennos bezeichnet den japanischen originellen Kallendar

Dieses Jahr ist 2006 nach Christ. In Japan ist es nat?rlich auch 2006. Aber es gibt such die spezielle Bezeichnung des Jahres in diesem fernostlichen Land, die an die Amtzeit des Tennos orientiert ist. Wenn der neue Tenno gekr?nt ist, beginnt das erste Jahr dieses Tenno-Amtsjahr. Es gibt i.a. keinen R?cktritt vom Tenno, also einmal dieses Jahr beginnt, dauert es bis zum Tod des Tennos. Dann kommt der neue Tenno, beginnt wieder der neue Kallender.

Der Kallender selbst ist ganz gleich dem Sonnenjahreskallendar, aber die Besonderheit ist die Bezeichnung. Jetzt ist z.B.in Japan nicht nur 2006, sondern auch Heisei-17. Heisei, der Name jetztiges japanisschen Kallenders, wurde also bein Kr?nung des Tenno Akihito erfunden. Fr?her, also bis vor 17 Jahren gab es in Japan Schowa-Zeit. Schowa dauerte 64 Jahre, also der Tenno Hirohito nahm seinen Tenno-heit 64 Jahre lang.

Es gibt eine originelle Religion in Japan, Schintoismus. Es hat auch viel zu tun mit dem Tenno, weil er fr?her als Gott angesehen wurde. Erst nach dem 2. Weltkrieg hat der Tenno Hirohito offiziel best?tigt, dass er nicht Gott, sondern ein Mensch sei. Dadurch viele Japaner stark geschockt, was f?r mich sehr interessant ist.

Dieser Land, Japan , sieht mir von au?en, n?mlich von Europa, noch sehr merkw?rdiger aus als ich fr?her da war. Ich k?nnte sagen, dass was in Japan ?blich ist, ist weltweit manchmal(oder h?ufig?) seltsam ist, hah?

Bild: Ein altes edle Haus in Tokio, das jetz ein Museum ist(Goto-Museum zu Setagaya)

Japan

23.2.06 18:34


ALSTER




Alster ist ein See mitten in Hamburg, der einer der Wahrzeichen dieser Stadt ist.

Er liegt tatsächlich ganz im Zentrum der Innenstat, nur ein paar Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof. Es ist also merkwürdig,dass solche große Stadt wie Hamburg in seiner zentralen Lage einen großen See besitzt.

Etwas kleinere Städte kenne ich einige, die in ihrem Zentrum großen See haben, nämlich Bern, Zürich, Konstanz oder Münster. Aber jede davon tragen weniger als einen Millionen Einwohner.

Ich habe gehört, dass Alster eigentlich kein "See" sei, sondern ein "Fluss". Alster entspringt nämlich Nord von Hamburg, fließt von norden nach süden quer die Stadt und schließt zur Elbe an. Alster wurde künstlich am Zentrum der Stadt lokal erweitert und das macht ihn dort bis heute aussehen wie ein See. Auf der Stadtkarte kann man also feststellen ,dass es einen Fluss in Hamburg gibt, der Alster heißt und "Alster-See" anschließt.




Dieser "Alster-See" besteht aus zwei Teile, binnen- und außen-Alster. Binnenalster ist relativ klein, um überhaupt See heißen zu können. Er ist von den Straßen der Innenstadt umgeben, eine ist die kleinere Brücke, wo Autos, Bahnen und Fußgängern befahren sind und von dort an die schöne Ausblick sowohl nach Innenstadt als auch nach Außenalster zu genießen sind.

Die Straße anderer Seite der Brücke lautet Jungfernstieg, die am Rathausmarkt anschließt und von dort alle 3 U-Bahnen und meiste S-Bahnen einzusteigen sind. Somit kann man erkennen, dass Binnenalster tatsächlich im Herz der Innenstadt liegt.

Außenalster ist viel größer, und ebenfalls von den Straßen umgeben,wobei es aber nur auf der ostlichen Seite des Sees viele Auto-Vehrkehr gibt und an der westlichen Seite nur schmale Straße läuft. An dieser Straße stehen viele Botschaften, was neben anderen luxriösen Häusern daran zu erkennen ist, dass diese Gegend ganz elend ist.

Die ganze Umgebung vom Außenalster bildet die "erst-klassige" Stadtteil Hamburgs. Neben der entalng des Sees laufenden Straßen stehen Häuser, die möglichst finanziell anspruchsvoll aussehen.

Die Bezirke um Außenalster sind z.B. Eppendorf, Rotherbaum zu Eimsbüttel oder Hoheluft, die hauptsächlich zum Ruhm von Hamburg als die teureste Stadt Deutschlands beitragen und( wie Blankenese) den Gegenteil von St.Pauli darstellen.

Mir persönlich gefallen diese Bezirke, obwohl sie mir wohl "finanziell" nicht geeignet ist, aber die Landschaft ist einfach schön, so dass ich häufig gerne am Außenalster herumlaufe. Um den fast ganzen Außenalster läuft Wandernweg, der für Fußgänger , Fahrradfahrer und Läufer sorgen.

Es gibt verschiedene ausgezeichnete Aussichtspunkte auf den See, und sie bieten morgen und abend ganz andere Szene. Was mir dabei Leid tut, ist , dass am nordöstlichen Teil des Sees der Wanderweg plötzlich abbricht und man muss einmal (zwar kurz) vom See abweichen und durch den Umweg gehen , um wieder den neuen Wanderweg am See zu erreichen. Das liegt einfach daran, dass dort direkt am See nur die Gärten des teuren Häusern liegen, so dass keine öffentliche Wege zu errichten sind.




Was ich am schönsten am Alster finde, ist, dass man viele gute breite Aussicht genießen kann. Es fahren auf dem See Schiffe, die zwar wohl nur für Touristen angeboten sind, aber es gibt einige Haltestelle, so dass man z.B. von Jungfernstieg, Binnenalster am Rathaus, nach Barmbek, wo U-Bahn Station gibt, fahren kann. Von diesen Schiff-Haltestellen kann man besonders gute Anblick nach dem See haben. Anders als der Wanderweg am See gelangt man von der Haltstelle direkt am See ohne optische Behinderungen, was breite Aussicht ermöglicht.

Diese breite Aussicht ist mir sehr wichtig. Sie gibt mir irgendeine seelische Ruhe. Deshalb ist Alster wie die Elbe eins davon, was ich hier in Hamburg am höchsten schätze.

Bild: Oben: Binnenalster von der Kennedybrücke
Mitten: Binnenalster von der osten Seite
Unten: Außenalster an der südlichen Seite

Hamburg

27.2.06 00:45





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